Eine Zugreise verbraucht viel weniger Energie als eine Flugreise. Viele europäische Metropolen sind mit modernen Hochgeschwindigkeitszügen sogar schneller erreichbar als mit dem Flugzeug. Denn es entfällt der zeitaufwendige Weg vom Flughafen in die Stadt.
Gütertransporte mit Flugzeugen und Lastwagen brauchen viel Energie. Kaufen Sie deshalb saisonale Produkte aus Ihrer Region, die nicht erst um die halbe Welt gekarrt werden: z.B. Kartoffeln aus der Schweiz statt aus Israel und Wein aus Europa statt aus Übersee.
Wassersparende Durchflussregler sind eine kostengünstige Anschaffung, die literweise Wasser sparen. Es gibt sie sowohl für die Dusche sowie auch für den Wasserhahn. So sparen Sie Energie und schonen zugleich noch die Abwasserreinigungsanlage (ARA).
Beim Duschen verbrauchen Sie viel weniger Warmwasser als beim Baden. Gönnen Sie sich also nur ab und zu ein Bad und geniessen Sie es dann umso mehr.
Energieeffiziente LED-Lampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Energie als Glühbirnen. Auch Fernseher mit LED-Technik sind äusserst sparsam.
Wer mit Deckel auf der Pfanne kocht, spart viel wertvolle Energie, die sonst in der Abzugshaube verpuffen würde. Übrigens: Mit Deckel muss man die Abzugshaube oft gar nicht erst einschalten.
Mit dem Dampfkochtopf können Sie Speisen nicht nur schonend, sondern auch sehr sparsam zubereiten. Meist verkürzt sich die Kochzeit im Dampfkochtopf enorm.
Sie sitzen vor dem Fernseher, aber in der Küche brennt noch Licht? Vermeiden Sie solche Situationen und lassen Sie das Licht nur dort brennen, wo Sie es auch wirklich brauchen.
Verwenden Sie Steckerleisten mit einem Ausschalter und schalten Sie diese ganz ab. Viele Alltagsgeräte brauchen unnötig Strom, sobald sie eingesteckt sind. Dazu gehören Fernseher, Drucker, Kaffeemaschinen aber auch Router und Ladegeräte.
Einige Geräte brauchen im Standby-Modus mehr Strom als im effektiven Einsatz. Dazu gehören insbesondere Drucker und Kaffeemaschinen. Schalten Sie konsequent alle Geräte ganz ab statt auf Standby. Am besten verwenden Sie eine Steckerleiste mit Schalter. Durch Betätigung des Ausschaltknopfes werden alle angeschlossenen Geräte vollständig vom Strom getrennt.
Achten Sie auf die Raumtemperatur. Wenn Sie Ihr Wohnzimmer auf 24 Grad erwärmen, brauchen Sie rund 18 Prozent mehr Energie als bei 21 Grad. Tipp: Ein kuschliger Pullover oder eine Decke verbreiten im Winter eine gemütliche Stimmung.
Bei Backzeiten ab 40 Minuten können Sie den Ofen ganze 10 Minuten vor Backende ausschalten. Die vorhandene Restwärme reicht vollkommen aus. Und wenn Sie fertig sind mit Backen, lassen Sie die Backofentüre offen, damit sich die wohlige Wärme in der Wohnung verbreiten kann.
Wenn Sie Spaghetti kochen und einen Topf voll mit heissem Wasser brauchen, füllen Sie das Wasser bereits heiss in die Pfanne. Am besten aus dem Wasserkocher. Denn der Herd verbraucht viel mehr Energie, um das Wasser zu erhitzen als Ihr Wasserkocher. Und nicht vergessen: Deckel drauf.
Draussen scheint die Sonne und es ist warm geworden? Schalten Sie die Heizung runter (falls Sie keine Raumthermostaten haben) und öffnen Sie die Vorhänge und Jalousien. Die Sonne kann ein Haus enorm erwärmen und so gratis und umweltfreundlich aufheizen.
Sie haben noch Glühbirnen zu Hause und möchten diese nicht wegwerfen? Glühbirnen sind extrem ineffizient, da sie 90 Prozent der Energie in Wärme verpuffen. Verbannen Sie Glühbirnen deshalb in den Keller oder an Orte, wo das Licht immer nur kurz brennt.
Sonne und Wind trocknen Ihre Wäsche gratis und franko und erst noch extrem umweltfreundlich. Wenn Sie Ihre feuchten Kleidungsstücke an einen Bügel hängen, müssen Sie sie oft gar nicht mehr bügeln.
Schauen Sie morgens um 3 Uhr noch fern? Brauchen Sie die Internetverbindung? Nein? Dann hängen Sie diese Geräte an eine programmierbare Zeitschaltuhr, die die Stromzufuhr zur voreingestellten Zeit unterbricht. Moderne Zeitschaltuhren können Sie sogar für einzelne Wochentage programmieren: zum Beispiel, wenn Sie am Wochenende länger wach sind.
Stellen Sie keine Möbel vor die Heizung. Die warme Luft würde sich dahinter stauen. Achten Sie auch darauf, dass die Vorhänge die Luftzirkulation nicht behindern.
Lüften Sie zwei- bis dreimal täglich kurz durch. So wird die Luft am schnellsten ausgetauscht und ein Abkühlen der Wände wird verhindert. Ständig gekippte Fenster verursachen einen Mehrverbrauch von bis zu 200 Liter Heizöl im Jahr.
Sie fahren bald in die Ferien? Kaufen Sie so ein, dass der Kühlschrank vor der Abreise leer ist und wenn möglich auch gleich der Tiefkühler. So können Sie die Kühlgeräte nicht nur abtauen, sondern Sie sparen gleichzeitig während den ganzen Ferien viel Strom.
Bildschirmschoner erhöhen den Stromverbrauch des Computers unnötig. Aktivieren Sie deshalb die Funktion «Monitor ausschalten» und sparen Sie dadurch bis zu 90 Prozent Energie.